My [engl.] talk/lecture about "The Origins in Europe. Punk, Style Writing & Stencil Graffiti after 1980" from the Rencontres Urbaines conference in Nancy /France (2022) is now available on Youtube.
Freitag, 27. Januar 2023
talk/lecture about "The Origins in Europe. Punk, Style Writing & Stencil Graffiti after 1980"
Dienstag, 12. Juli 2022
My talk about stencil graffiti pioneer Ernest Pignon-Ernest
On July 8th 2022 I talked about stencil street art pioneer Ernest Pignon Ernest in Lisbon at the SAUC Urban Creaticity conference. Here a recorded version of that talk.
Mittwoch, 8. Dezember 2021
Street Stencil Map
This is the street map to the permanent outdoor street stencil homages to important stencils of stencil graffiti history, some of which were on display at the soon closing gallery exhibition STENCIL STORIES at Heidelberg University Museum.
Montag, 25. Oktober 2021
Presse-Echo Ausstellung Stencil Stories
Die von mir kuratierte Ausstellung Stencil Stories. Geschichte des Schablonengraffiti läuft noch bis zum 18.12.21 im Heidelberger Universitätsmuseum.
Pressemeldung@StencilStoriesHD auf Instagram
Eine Ausstellungsrezension erschien im Mannheimer Morgen [Artikel] [PDF]
Die Schau zudem Stencil Stories in einem kleinen Beitrag im SWR-Fernsehen, gesendet auf SWR Aktuell am 22.10.21 um 19.30h [ab Minute 24]
Und im SWR Radio:
[Podcast] 21.10.2021 | SWR Aktuell. Banksys Werkzeugkasten in Heidelberg: So entsteht ein Graffiti
Schablonen-Ausstellung
Banksys Werkzeugkasten in Heidelberg: So entsteht ein Graffiti
- STAND
- Ulrike Alex
Streetart ist Kunst. Kunst mit einem hohen Verkaufswert, das wissen viele, seit es der britische Künstler Banksy zu Berühmtheit geschafft hat. Aber wie entsteht sie eigentlich?
16 Millionen Pfund - für diese Summe ist ein halb geschreddertes Bild des Künstlers Banksy versteigert worden. Das kleine Mädchen mit dem Luftballon: "Love is in the Bin". Das Mädchen mit dem Luftballon ist in rot und schwarz aufgesprüht - Streetart nennt man diese Kunst - Schablonen-Graffiti heißt die Technik dahinter. Das Universitätsmuseum Heidelberg widmet genau dieser Technik nun eine kleine Ausstellung. Konzipiert hat sie Ulrich Blanché, Wissenschaftler am Institut für europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg.
Schablonen - die unsichtbaren Werkzeuge
Die Kunstwerke sind vor allem durch den prominenten britischen Künstler sehr berühmt geworden. Was aber niemand sehe, das seien die Schablonen, sagte Blanché. Dabei sei die Technik denkbar simpel: "Man schneidet zum Beispiel einen Pfeil in ein Stück Pappe, hält die Pappe mit der ausgesparten Fläche an die Wand und sprüht drüber. An einer Wand ist dann ein Pfeil." Wäre das ein Pfeil von Banksy, würde der Pfeil berühmt, nicht aber die verwendete Schablone. Genau das sei auch das Interessante an der Ausstellung, sagte Blanché.
"Wir stellen keine Kunst aus, sondern in erster Linie Schablonen - und das ist selten."
Schablonen - die vielleicht älteste Kunstform
Schablonen-Kunst gebe es schon in prähistorischen Höhlen, sagt Blanché. "Da hat man zum Beispiel eine Hand hingelegt und Farbe drüber gespuckt. Das ist eine der ersten Kunstäußerungen überhaupt - eine Schablone." Die heutige Form mit Sprühdosen kam erst im 20. Jahrhundert auf: "So ab den Sechziger Jahren, zum Beispiel in Paris 1968, da fängt es dann langsam an, mit Farbsprühdosen, mit vielen Protest-Graffitis - und das geht dann weiter bis zu Banksy."
Kunst mit Bestand
"Es ist eine Kunst mit einer sehr, sehr langen Vergangenheit."
Die aktuelle Rezeption dieser Kunst weise aber auch in die Zukunft, "weil heute Graffiti sehr viel im Internet rezipiert wird und die Schablone etwas ist, was sofort klar erkennbar ist, auch auf kleineren Bildern, auch auf einem kleinen Handybildschirm".
Reiz der Illegalität
Streng genommen ist das Auftragen eines Graffitis an eine Hauswand Sachbeschädigung - zumindest in den meisten Fällen. Dieser Reiz, eigentlich etwas Illegales zu tun, habe zwar zur Popularität der Kunstform beigetragen, aber Blanché schränkt ein: "Das kommt auf das Auge des Betrachters an. Bei vielen Werken im öffentlichen Raum ist es dem Betrachter nicht klar, ob das jetzt illegal oder legal gesprüht ist". So sind auch legal gesprühte Graffitis an Heidelberger Stromkästen Teil der Ausstellung. Hierfür haben die Macherinnen und Macher das Einverständnis der Stadtwerke in Heidelberg bekommen.
Montag, 9. August 2021
New Publication about Punk Stencils
The essays are partly in English, like mine, partly in German.
Blurb
(my translation):
Destructive graffiti? What is told as the rebellious youth culture of the American 1970s is far more multifaceted and complex. Graffiti as a controversial phenomenon has enormous academic potential that is overlooked despite its omnipresence in public space. Graffiti now moves between crime and the art market and remains a subculture that is often closed to the outside world due to its rules and codes. In this anthology, the authors take an interdisciplinary view of the topic and thus offer a unique insight.
German original version:
Zerstörerische Schmiererei? Was als rebellische Jugendkultur der
amerikanischen 1970er Jahre erzählt wird, ist weitaus facettenreicher
und komplexer. Graffiti als umstrittenes Phänomen birgt enormes
wissenschaftliches Potenzial, das trotz der Omnipräsenz im öffentlichen
Raum übersehen ist. Graffiti bewegt sich heute zwischen Kriminalität und
Kunstmarkt und bleibt dabei eine Subkultur, die durch ihre Regeln und
Chiffren für die Außenwelt oft verschlossen bleibt. In diesem Sammelband
stellen die AutorInnen einen interdisziplinären Blick auf das Thema her
und bieten damit einen einzigartigen Einblick.



