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Mittwoch, 21. Oktober 2020

Kunstwerke auf Museumsinsel beschädigt: Was treibt Vandalen an?

SWR Aktuell, 21.10.20

Sebastian Felser im Gespräch mit Ulrich Blanché
Kunstwerke auf Museumsinsel beschädigt: Was treibt Vandalen an? 6 Min

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Unbekannte haben am Tag der Deutschen Einheit Ausstellungsstücke auf der Berliner Museumsinsel beschädigt: ägyptische Sarkophage, Skulpturen und auch Gemälde aus dem 19. Jahrhundert. Offenbar sind die Kunstwerke mit einer öligen Flüssigkeit in Berührung gebracht worden. Die Hintergründe der Tat werden derzeit ermittelt. Über den Anschlag auf die Kunstwerke hat SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser mitUlrich Blanché gesprochen - er ist Kunsthistoriker am Institut für Europäische Kunstgeschichte.

Donnerstag, 27. August 2020

Nachforschungen über Kunstphantom Banksy

Am 27.08.20 veröffentlichten die Zeitungen von Worms, Lampertheim und Bürstadt folgenden Print-Artikel (PDF), der auch auf der gemeinsamen Metropol-Seite echo-online.de (mit Paywall) abrufbar ist: Nachforschungen über Kunstphantom Banksy. Der Heidelberger Kunsthistoriker Ulrich Blanché beschäftigt sich mit dem Schaffen des geheimnisvollen Street-Art-Künstlers Banksy.

Samstag, 4. Juli 2020

Ulrich Blanché as a guest on the SOUNDVISION show at Soho Radio, London

Sukie Smith got a mounthly radio show called SOUNDVISION on Soho Radio, London.

Everytime she asks one guest to send her a list of some 8-10 song/sound/playlist tracks that tell a story of music in the thinking of her guest.


On July 10, at 10am Sukie was joined on her show by Ulrich Blanché.




[Podcast] 05.07.2020 | Soho Radio, London: 1 hour interview with Ulrich Blanché

Other parts from the SOUNDVISION show by Sukie on mixcloud.

Mittwoch, 15. Mai 2019

Interview mit dem SWR zum Kunstmarkt

SWR aktuell - Im Gespräch
Kunsthistoriker Ulrich Blanché: "Kunst ist für die ökonomische Elite"

In New York sind die wohl teuersten Heuhaufen aller Zeiten versteigert worden: Das Gemälde "Meules" des Impressionisten Claude Monet wechselte für knapp 100 Millionen Euro den Besitzer. Geht der Hype auf dem Kunstmarkt weiter? SWR Aktuell-Moderator Arne Wiechern hat nachgefragt bei Ulrich Blanché, Kunsthistoriker am Institut für Europäische Kunstgeschichte in Heidelberg.
[Interview]


https://beta.ardaudiothek.de/im-gespraech/kunsthistoriker-ulrich-blanch-kunst-ist-fuer-die-oekonomische-elite/62881990



Dienstag, 8. Januar 2019

Banksy in Baden-Baden

Im Rahmen der ersten Ausstellung von Banksy's geschreddertem Werk "Girl and Balloon", das nun in "Love is in the Bin" von Banksy umgetauft wurde, werde ich einen Vortrag halten und an einer Podiumsdiskussionsrunde u.a. mit Elke Buhr, Chefredakteurin Monopol und dem Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich teilnehmen.

Pressestimmen:
Monopol
SWR2
Stuttgarter Zeitung
The Art Newspaper (UK)
Het Parool (NL)
Hannoversche Allgemeine


Pressemitteilung des Museums Frieder Burda Baden Baden:

BANKSY-BILD „LOVE IS IN THE BIN“
WIRD IM MUSEUM FRIEDER BURDA
ERSTMALIG PRÄSENTIERT
„Banksy macht nicht nur Kunst, er ist Kunst. Jedes Bild, jeder Auftritt ist Teil dieses Meta-Kunstwerkes.“ Georg Seeßlen
Das Museum Frieder Burda präsentiert das kürzlich bei Sotheby‘s in London versteigerte von einer europäischen Sammlerin erworbene Banksy-Werk „Love is in the Bin“ im Februar 2019 erstmalig der Öffentlichkeit. Die Arbeit wird vier Wochen vom 05.02.2019 bis 03.03.2019 zu sehen sein und von einem Symposium begleitet. Detaillierte Informationen folgen.
Seit Bestehen der Konzept-Kunst hat es immer wieder künstlerische Versuche gegeben, die eigene Existenz des Kunstwerkes zu verflüchtigen oder gar zu zerstören und damit seinen materiellen Wert zu unterminieren oder in einen anderen Wertkontext zu transferieren. Mit Banksys sich selbst zerstörendem Bild „Girl with Balloon“ von 2006 hat diese künstlerische Strategie zweifellos einen neuen, radikalen Höhepunkt erreicht, der entsprechend global für Aufsehen sorgte. Von 0 auf 100 ist die Arbeit zu einem der international bekanntesten Bilder avanciert – und das in einer Welt, die von Bildern geradezu überflutet ist.
Dem vom Museum Frieder Burda entwickelten Konzept einer angemessenen Präsentation und Inszenierung ist es zu verdanken, dass unter vielen Interessenten weltweit Baden-Baden nun den „Zuschlag“ für eine erstmalige Ausstellung bekommen hat. Hierbei kam auch die bereits 2014 unter Beweis gestellte Kompetenz im Umgang mit Urban Art im Kontext einer großen JR- Präsentation in Stadt und Museum zum Tragen.
„Wir erwarten ein großes Interesse, auch gerade von jungen Menschen und Banksy-Fans. Gleichzeitig wollen wir aber nicht der Versuchung verfallen, die Arbeit wie eine Trophäe zu platzieren. Dies wäre sicherlich auch nicht im Sinne ihres Urhebers. Wir folgen vielmehr seinem Ansatz einer konsequenten Demokratisierung der Kunst und diskutieren gerade, wie wir das Werk möglichst vielen Menschen zugänglich machen können“, so Henning Schaper, Direktor des Museum Frieder Burda.
Die Strategien des Kunstmarktes zu torpedieren – und gleichzeitig ihre Dynamik zu beflügeln: Eine begleitende Gesprächsrunde soll sich zudem dieser grundsätzlichen Fragestellung, der subtilen Strategie Banksys widmen. An ihr werden u.a. Elke Buhr, Chefredakteurin Monopol, der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich sowie der Banksy-Experte Ulrich Blanché teilnehmen.
Frieder Burda selbst über das Projekt: „Ich freue mich sehr, ein so spannendes und außergewöhnliches Werk in unserem Haus präsentieren zu können und den kritischen Kunstdiskurs weiterzuverfolgen.“
Die geplante Inszenierung im Museum fokussiert ganz auf das Bild, die neue globale Ikone, zugleich versucht sie in konzentrierter Form die Hintergründe und Intentionen im Werk Banksys plausibel zu machen – sowie auch die Bedingungen in einer Kunstwelt zu hinterfragen, die eine solche Entwicklung, ja Wertexplosion überhaupt erst möglich macht. Die Einlassbedingungen werden – konsequent an Banksys eigenen Überzeugungen orientiert – so gestaltet sein, dass der Besuch vielen Menschen möglich sein wird.

Dienstag, 9. Oktober 2018

14.11.2018: Podiumsdiskussion zum Thema “Protest und Kunst - wie politisch soll die Kunst sein?”


Am 14.11.2018 nehme ich an der Podiumsdiskussion zum Thema “Protest und Kunst - wie politisch soll die Kunst sein?” teil.

Heuscheuer, Heidelberg, 19h

Meine Mitdiskutanten sind Herr Henninger, Mit-Initiator des "Mut zur Wut"-Wettbewerbs und die Kunsthistorikerin Maria Männig, die den Abend moderieren wird, zudem Ursula Schöndeling, Direktorin des Heidelberger Kunstvereins (angefragt) plus eine Heidelberger Künstlerin.

Organisiert wird die Diskussionsrunde vom Referat für politische Bildung der Verfassten Studierendenschaft der Universität Heidelberg als Teil einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Protest!", die im November 2018 stattfindet.

Dienstag, 10. April 2018

Donnerstag, 8. März 2018

Presentation in Nice April 13, 2018

On April 13, 2018 I was invited to the University of Nice to give a presentation about the german Street Art scene since 1980.
Le 13 avril 2018, j'ai été invité à donner une présentation sur la scène allemande du Street Art depuis 1980 en Nice. Program as a PDF.

Here you can find a little snippet from a video documenting my talk in Nice.
 
http://nicestreetartproject.fr/
http://nicestreetartproject.fr/


Dienstag, 6. März 2018

My Street Art photo archive will be analyzed by Heidelberg University's FRONTIER-Project

Heidelberg University's FRONTIER-Project: Street Art "Street Art – Evaluating Urban Art with Computer-Based Methods" (Heidelberg University funded by the German Research Foundation DFG) will analyse my Street Art photo archive (since 2006).

From the website of the Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI) (The Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI) is an "Industry on Campus" project established in the context of the German excellence initiative jointly by the University of Heidelberg).


"As a cultural phenomenon of the twentieth and twenty-first century, street art has challenged traditional notions of art, because of its social-critical quality and general visual shape. In addition, it has also opened up new research in art history. Recent years have seen a notable increase in publications, which focus on street art and related terms, such as graffiti or urban art. However, analysis has remained restricted to what can be done manually.
The project studies street art with computer-based methods, allowing for an evaluation of thousands of images. We are interested in formal and semantic aspects of street artworks, their position in an urban setting and the recurrence of a motif over time and in different world-wide locations. It is our aim to determine the sphere of influence of certain street art motifs, trans-cultural reception processes and address questions regarding the relation between street art and traditional art. We also consider connections between street art and graffiti writing – both in terms of their spatial and visual relation. Lastly, the project also elaborates on the importance of digital possibilities for street art."

For further information see here and please contact:

Dr. Sabine Lang
Tel: 06221/5414811

Vortrag in Tübingen zu Banksys Sekundenbilddramen

Am 22. März 2018 halte ich an der Uni Tübingen um 19h einen Vortrag zu "Banksys Sekundenbilddramen – Hintergrund und Kontext" im Rahmen des Interdisziplinären Workshops von Lukas R.A. Wilde, Andreas Veits & Klaus Sachs-Hombach, das den Titel "Bild & Narrativität: Theorien, Zugänge, offene Fragen" trägt.

Ort:
Universität Tübingen,
Raum 215, Brechtbau, Wilhelmstrasse 50

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: Dr. Lukas Wilde/ lukas.wilde@uni-tuebingen.de

Für Detailansicht bitte aufs Programm-Poster klicken:


Dienstag, 27. Februar 2018

New book out March 5th 2018: Damien Hirst Gallery Art in a Material World

http://www.tectum-verlag.de/damien-hirst.htmlPart 2 of my translated dissertation will be out on March 5th, 2018:

Damien Hirst
Gallery Art in a Material World
ISBN 978-3-8288-4030-0
286 Pages, Paperback
Tectum, 2018

About the Book
 Damien Hirst constantly faces the accusation that he creates merely popular, salable, or easily consumable art. However, this accusation of "selling out" is closely linked to the great popularity that he enjoys. Discussions about the aesthetic value of art and the importance of consumer culture are incorporated into his works and highlight how the artist has been able to exemplify the consumer culture of our age. This study analyzes works from different periods of his oeuvre, such as the Natural History series, the Spot Paintings, the Diamond Skull, and Hirst’s collaborations with Street Artist Banksy. They are examined in the context of materials, iconography, and history of ideas with regard to their framing of consumer culture. This is one of few books on Hirst not published by the artist himself or under his influence. In this academic study, Ulrich Blanché also gives a compact overview of the Young British Artists in London in the 1990s.

About this Edition
Street Artist Banksy and former Young British artist Damien Hirst are two of the most popular representatives of British contemporary art. Situated in a triangle of art, consumerism and pop culture their work is among the most observed. A systematic academic study of their artistic viewpoints and references to consumer culture has long been waited for, and Ulrich Blanché is finally closing this gap: He examines Hirst’s and Banksy‘s art against the background of the London art scene since 1980. Blanché points out connections to Duchamp, Warhol and Koons, and reflects on the role of the recipient, the meaning of location and, especially, the references between art, consumer culture and marketing in their pieces. This two volume edition is the translated and expanded version of the authors dissertational thesis.

Mittwoch, 15. November 2017

Katalogbeitrag zur großen TIERE-Ausstellung im Hamburger Museum MK&G veröffentlicht.

http://www.hirmerverlag.de/de/titel-1-1/tiere-1619/Zur Ausstellungseröffnung von "tiere. respekt. harmonie. unterwerfung" wurde im gleichnamigen Katalog auch mein Beitrag zu Gabriel von Max' Gemälde Kunstrichter vei Hirmer veröffentlicht.


Affen Als Kunstrichter von Gabriel von Max, in: Sabine Schulze und Dennis Conrad (Hg.): Tiere. Unterwerfung. Harmonie. Respekt. Kat. Aust. Hamburg, München 2017. S.189.

Aufsatz im Katalog "UN)GEDULDIGES PAPIER: Kunstaktivistische Poster, Sticker, Stencils, Cut outs ..."

Mein Aufsatz: "Urban Art und Kommerz" wurde im Katalog zur gleichnamigen Dresdener Ausstellung "UN)GEDULDIGES PAPIER: Kunstaktivistische Poster, Sticker, Stencils, Cut outs" veröffentlicht.

Frank Eckhardt, Denise Ackermann (Hg.): (UN)GEDULDIGES PAPIER: Kunstaktivistische Poster, Sticker, Stencils, Cut outs. Kat. Ausstellung Reisa efau Dresden 2017, S. 6-8.
ISBN 978-3-947103-01-0

Mittwoch, 8. November 2017

Andy Warhols Beethoven-Porträts (Fanny Opitz im Radiointerview mit Dr. Ulrich Blanché)

Klassiker im Popart-Stil. In der aktuellen Hörfunk-Serie "Dies Bildnis ist bezaubernd…" präsentiert der SWR2 Musikerporträts aus acht Jahrhunderten. Was verraten diese Darstellungen über die Musiker und ihre Zeit? Diesmal stellt Fanny Opitz im Interview mit dem Heidelberger  Kunsthistoriker Ulrich Blanché Andy Warhols Beethoven-Bilder vor, eine vierfache Neu-Interpretation des berühmten Porträts von Joseph Karl Stieler von 1820.

 8.11.17 SWR2  7:06min
 Audio herunterladen (13,01 MB | mp3)

Freitag, 27. Oktober 2017

New book: Damien Hirst. Gallery Art in a Material World

Ulrich Blanché

Damien Hirst.

Gallery Art in a Material World

ISBN 978-3-8288-4030-0
286 Seiten, Paperback
Tectum Verlag 2018
24,95 €
inkl. 7% MwSt., versandkostenfrei
Lieferzeit 2-3 Tage (ab Erscheinen des Titels im Januarr 2018) 

Street Artist Banksy and former Young British artist Damien Hirst are two of the most popular representatives of British contemporary art. Situated in a triangle of art, consumerism and pop culture their work is among the most observed. A systematic academic study of their artistic viewpoints and references to consumer culture has long been waited for, and Ulrich Blanché is finally closing this gap: He examines Hirst’s and Banksy‘s art against the background of the London art scene since 1980. Blanché points out connections to Duchamp, Warhol and Koons, and reflects on the role of the recipient, the meaning of location and, especially, the references between art, consumer culture and marketing in their pieces.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

https://artandactivismcon.wordpress.com/location-and-travel/program/
On December 13th, 2017 I will present at the large "Art & Activism:Resilience Techniques in Times of Crisis" conference in Leiden, Netherlands.

16: 15 - 18:00 Panel B

Site Politics: Of Borders, Territories, and Spatial Interventions
Moderator: Jeroen de Kloet


• Visualizing the Imaginary: Artistic Interventions for Geographical
Sovereignty - Heba Y. Amin


Street Artivist Banksy and the Barrier - Ulrich Blanché


• Against New Resilience Techniques: From Property Guardianship in Art
Towards Art of Future Organising - Ana Vilencia


• Staging the Political. Aesthetic Performativity in Practices of Social
Resistance - Fatma Aliosman Culhaoglu



Link to program (PDF)

Abstract:


Street Artivist Banksy and the Barrier
Since 2005, and prominently in 2017 the anonymous street “artivist” Banksy chose the contact and /or conflict zone of the Israeli West Bank Barrier as his “canvas” for a series of site specific works, stencils on and an art hotel close to the barrier. Are these pieces rather works of art or tools of activism? Or a form of art colonialism? To draw this line between art and activism it is necessary to analyze the different audiences who Banksy addresses in his statements, on his website, in his book and in photos or on video. The author used classical art historical methods on this very contemporary subject, image description and image matching to find out that Banksy’s self-authorized works address different viewers on different levels – on site the Palestinians, on the internet “the West”. I conclude that Banksy combines elements of fine art (stencils) with performance art (the illegal attachment of the artwork) minimal art (the message of the materials used) and site specific art to give an artistic statement about a political conflict: Banksy translates art into activism. I conclude further that Banksy’s treatment of the location and the act of applying his works, are rather political activism – without choosing one particular political site. The stenciled motives or the hotel are in his case rather art - but in each piece the portion is different.