Donnerstag, 14. März 2019



Banksys Werk „Love is in the Bin“ ist ab 5.3.19 in der Stuttgarter Staatsgalerie als "Dauerleihgabe" zu sehen. Die Stuttgarter Nachrichten zitierten mich dazu aus einem Hintergrundgespräch in folgendem Artikel:



Ingmar Volkmann: „Love is in the Bin“ in der Staatsgalerie Stuttgart Schnappatmung wegen Banksys Schnipsel, Stuttgarter Zeitung, 4.März 2019 [Link] [pdf]

Freitag, 8. Februar 2019

Teilnahme an Podiumsdiskussion am 14.2.19: Talking Banksy

Talking Banksy: Banksys Attacke auf den Kunstbetrieb / Kunstmarkt
Gesprächsrunde am 14. Februar 2019 um 19 Uhr im Kongresshaus Baden-Baden
Talking BanksyModeration: Elke Buhr, Chefredakteurin Monopol, Teilnehmer: Wolfgang Ullrich, Kunstwissenschaftler, Philipp Herzog von Württemberg, Udo Kittelmann, Direktor Nationalgalerie Berlin, sowie Ulrich Blanché
Die Veranstaltung fand wege großem Andrang im Kongresshaus in BadenBaden statt. Ca 250 Zuschauer kamen. Ein Teil der Veranstaltung wurde vom Monopol-Magazin mitgeschnitten [Video]

Donnerstag, 7. Februar 2019

Montag, 4. Februar 2019

Presseschau Banksy im Burda Museum Februar 2019


Folgende Fernseh-/Radio und Print-Beiträge von Jan./Feb. 2019 enthalten Interviews (oder O-Töne) mit mir als „Banksy-Experten“
TV
Radio 
Print/Online

Dienstag, 8. Januar 2019

Banksy in Baden-Baden

Im Rahmen der ersten Ausstellung von Banksy's geschreddertem Werk "Girl and Balloon", das nun in "Love is in the Bin" von Banksy umgetauft wurde, werde ich einen Vortrag halten und an einer Podiumsdiskussionsrunde u.a. mit Elke Buhr, Chefredakteurin Monopol und dem Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich teilnehmen.

Pressestimmen:
Monopol
SWR2
Stuttgarter Zeitung
The Art Newspaper (UK)
Het Parool (NL)
Hannoversche Allgemeine


Pressemitteilung des Museums Frieder Burda Baden Baden:

BANKSY-BILD „LOVE IS IN THE BIN“
WIRD IM MUSEUM FRIEDER BURDA
ERSTMALIG PRÄSENTIERT
„Banksy macht nicht nur Kunst, er ist Kunst. Jedes Bild, jeder Auftritt ist Teil dieses Meta-Kunstwerkes.“ Georg Seeßlen
Das Museum Frieder Burda präsentiert das kürzlich bei Sotheby‘s in London versteigerte von einer europäischen Sammlerin erworbene Banksy-Werk „Love is in the Bin“ im Februar 2019 erstmalig der Öffentlichkeit. Die Arbeit wird vier Wochen vom 05.02.2019 bis 03.03.2019 zu sehen sein und von einem Symposium begleitet. Detaillierte Informationen folgen.
Seit Bestehen der Konzept-Kunst hat es immer wieder künstlerische Versuche gegeben, die eigene Existenz des Kunstwerkes zu verflüchtigen oder gar zu zerstören und damit seinen materiellen Wert zu unterminieren oder in einen anderen Wertkontext zu transferieren. Mit Banksys sich selbst zerstörendem Bild „Girl with Balloon“ von 2006 hat diese künstlerische Strategie zweifellos einen neuen, radikalen Höhepunkt erreicht, der entsprechend global für Aufsehen sorgte. Von 0 auf 100 ist die Arbeit zu einem der international bekanntesten Bilder avanciert – und das in einer Welt, die von Bildern geradezu überflutet ist.
Dem vom Museum Frieder Burda entwickelten Konzept einer angemessenen Präsentation und Inszenierung ist es zu verdanken, dass unter vielen Interessenten weltweit Baden-Baden nun den „Zuschlag“ für eine erstmalige Ausstellung bekommen hat. Hierbei kam auch die bereits 2014 unter Beweis gestellte Kompetenz im Umgang mit Urban Art im Kontext einer großen JR- Präsentation in Stadt und Museum zum Tragen.
„Wir erwarten ein großes Interesse, auch gerade von jungen Menschen und Banksy-Fans. Gleichzeitig wollen wir aber nicht der Versuchung verfallen, die Arbeit wie eine Trophäe zu platzieren. Dies wäre sicherlich auch nicht im Sinne ihres Urhebers. Wir folgen vielmehr seinem Ansatz einer konsequenten Demokratisierung der Kunst und diskutieren gerade, wie wir das Werk möglichst vielen Menschen zugänglich machen können“, so Henning Schaper, Direktor des Museum Frieder Burda.
Die Strategien des Kunstmarktes zu torpedieren – und gleichzeitig ihre Dynamik zu beflügeln: Eine begleitende Gesprächsrunde soll sich zudem dieser grundsätzlichen Fragestellung, der subtilen Strategie Banksys widmen. An ihr werden u.a. Elke Buhr, Chefredakteurin Monopol, der Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich sowie der Banksy-Experte Ulrich Blanché teilnehmen.
Frieder Burda selbst über das Projekt: „Ich freue mich sehr, ein so spannendes und außergewöhnliches Werk in unserem Haus präsentieren zu können und den kritischen Kunstdiskurs weiterzuverfolgen.“
Die geplante Inszenierung im Museum fokussiert ganz auf das Bild, die neue globale Ikone, zugleich versucht sie in konzentrierter Form die Hintergründe und Intentionen im Werk Banksys plausibel zu machen – sowie auch die Bedingungen in einer Kunstwelt zu hinterfragen, die eine solche Entwicklung, ja Wertexplosion überhaupt erst möglich macht. Die Einlassbedingungen werden – konsequent an Banksys eigenen Überzeugungen orientiert – so gestaltet sein, dass der Besuch vielen Menschen möglich sein wird.

Dienstag, 20. November 2018

Wuppertaler Zoogespräche

Vortragsreihe zur Primatologie & Anthropologie im Menschenaffenhaus des Wuppertaler Zoos

04.12.2018
Gorilla Girls/Guerrilla Girls
Dr. Ulrich Blanché
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Flyer (PDF)


Die Vortragsreihe im Wintersemester 2018 / 19 eröffnet Herr Dr. Ulrich Blanché, seines Zeichens Kunsthistoriker. In seinem aktuellen Forschungsvorhaben widmet er sich dem Affenmotiv u.a. bei Francis Bacon, Frida Kahlo und der Künstlergruppe Guerrilla Girls. Aus diesem Forschungsinteresse geht auch sein Vortrag für die Wuppertaler Zoogespräche hervor: Am 4 . Dezember 2018 wird uns Herr Blanché unter dem Titel „Gorilla Girls/ Guerrilla Girls “ von seinem Projekt berichten.

2012 fanden die ersten „Wuppertaler Zoogespräche“ statt. Diese Kooperation des Philosophischen Seminars der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Zoologischen Garten Wuppertal bildet eine eigenständige Vortragsreihe zur Primatologie und zur, biologischen wie auch philosophischen, Anthropologie : Aktuelle Forschungsberichte und wissen - schaftliche Erkenntnisse werden in Abendvorträgen mit anschließender Diskussion vorgestellt. Die Frage nach dem Menschen besteht stets aus einer Außen - ( Was ist der Mensch? ) und einer Innenperspektive ( Wer bin ich? ). Im Menschenaffenhaus des Zoologischen Gartens Wuppertal werden unsere stammesgeschichtlichen Mitstreiter Teil dieses hinterfragenden Prozesses : Können wir aus der naturwissenschaftlichen, kulturgeschichtlichen und philo - sophischen Vergleichsperspektive auf die Menschenaffen und weitere Tiere Erkenntnisse gewinnen, die einen Beitrag zu unserem menschlichen Selbstverständnis leisten?