Dienstag, 20. November 2018

Wuppertaler Zoogespräche

Vortragsreihe zur Primatologie & Anthropologie im Menschenaffenhaus des Wuppertaler Zoos

04.12.2018
Gorilla Girls/Guerrilla Girls
Dr. Ulrich Blanché
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Flyer (PDF)


Die Vortragsreihe im Wintersemester 2018 / 19 eröffnet Herr Dr. Ulrich Blanché, seines Zeichens Kunsthistoriker. In seinem aktuellen Forschungsvorhaben widmet er sich dem Affenmotiv u.a. bei Francis Bacon, Frida Kahlo und der Künstlergruppe Guerrilla Girls. Aus diesem Forschungsinteresse geht auch sein Vortrag für die Wuppertaler Zoogespräche hervor: Am 4 . Dezember 2018 wird uns Herr Blanché unter dem Titel „Gorilla Girls/ Guerrilla Girls “ von seinem Projekt berichten.

2012 fanden die ersten „Wuppertaler Zoogespräche“ statt. Diese Kooperation des Philosophischen Seminars der Bergischen Universität Wuppertal mit dem Zoologischen Garten Wuppertal bildet eine eigenständige Vortragsreihe zur Primatologie und zur, biologischen wie auch philosophischen, Anthropologie : Aktuelle Forschungsberichte und wissen - schaftliche Erkenntnisse werden in Abendvorträgen mit anschließender Diskussion vorgestellt. Die Frage nach dem Menschen besteht stets aus einer Außen - ( Was ist der Mensch? ) und einer Innenperspektive ( Wer bin ich? ). Im Menschenaffenhaus des Zoologischen Gartens Wuppertal werden unsere stammesgeschichtlichen Mitstreiter Teil dieses hinterfragenden Prozesses : Können wir aus der naturwissenschaftlichen, kulturgeschichtlichen und philo - sophischen Vergleichsperspektive auf die Menschenaffen und weitere Tiere Erkenntnisse gewinnen, die einen Beitrag zu unserem menschlichen Selbstverständnis leisten?
 

 

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Teilnahme Podiumsdisskussion URBAN ART WEEK Berlin




am 9.9.18 habe ich an einer Podiumsdisskussion zum Begriff Urban Art im Rahmen der Urban Art Week Berlin teilgenommen und ienen Kurzvortrag gehalten. Die Runde traf sich im Z/KU.

Programm:
Einführung:
Jochen Küpper: Begrüßung und Einleitung
Harry Sachs: Einleitung ZK/U
 Speaker Liste:
- ZASD, Künstler
- Tom Singier, Serigraffeur Galerie
- Ulrich Blanché, Kunsthistoriker Universität Heidelberg
- NEON, Künstler
- Denis Leo Hegic, Freier Kurator und Initiator Monumenta

Info:
"Im Rahmen der ersten berlinweiten Urban Art Week möchten wir Dich herzlich als Teilnehmer*In des FORUM URBAN ART einladen. Während das breit aufgestellte Ausstellungsprogramm dieser Woche die vielfältigen Spielarten urbaner Kunst widerspiegelt und Akteur*Innen und Institutionen der Szene vernetzt, soll das FORUM URBAN ART einen Raum der Diskussion und Erörterung bieten. Ziel der dreistündigen Veranstaltung ist es, im Kreis der eingeladenen Expert*Innen zu diskutieren, was genau der Begriff Urban Art eigentlich bedeutet.
Die Vielgestaltigkeit der Urban Art, lässt eine formale Definition des Begriffs kaum zu. Es stellt sich daher die Frage ob der Begriff eine zeitgenössische, eigenständige Kunstrichtung beschreibt, eher als Sammelbegriff verschiedener Kunstgattungen oder vielmehr als Ausdruck einer kulturellen Bewegung zu verstehen ist. Gleichzeitig hat sich mit dem Bestreben der Urban Art Szene, den Begriff im Bereich der Bildenden Künste zu etablieren gezeigt, dass die mitunter sehr kommerziell ausgerichtete Produktion von Werken die der Urban Art zugerechnet werden, die Diskussion über das Verhältnis von Urban Art zu Angewandter Kunst und Design aufwirft.

Verschiedene Inputvorträge werden diese Diskussion einleiten und den Begriff “Urban Art” aus kunsthistorischer, angewandter und institutioneller Erfahrung versuchen einzuordnen. Anschließend soll das Forum genutzt werden, Ansätze einer gemeinsamen Begriffsdefinition und eine Erklärung mit 5-10 Punkten zu erarbeiten. Diese Erklärung wird einen grundlegenden Beitrag zu einer noch ausstehenden Selbstbeschreibung des Kreises der Urbanen Szene leisten und soll im Anschluss der Koalition der Freien Szene vorgelegt werden.
Ein Kunstforum ist eine künstlerische Gesellschaft oder mit Kunst befasste Organisation, die der Förderung und Vermittlung von Bildender Kunst, seltener der Literatur dient. Wichtige Mittel dazu sind die Veranstaltung von VernissagenKunstausstellungen und Workshops, von Diskussionsforen oder von Autorenlesungen."


Dienstag, 9. Oktober 2018

14.11.2018: Podiumsdiskussion zum Thema “Protest und Kunst - wie politisch soll die Kunst sein?”


Am 14.11.2018 nehme ich an der Podiumsdiskussion zum Thema “Protest und Kunst - wie politisch soll die Kunst sein?” teil.

Heuscheuer, Heidelberg, 19h

Meine Mitdiskutanten sind Herr Henninger, Mit-Initiator des "Mut zur Wut"-Wettbewerbs und die Kunsthistorikerin Maria Männig, die den Abend moderieren wird, zudem Ursula Schöndeling, Direktorin des Heidelberger Kunstvereins (angefragt) plus eine Heidelberger Künstlerin.

Organisiert wird die Diskussionsrunde vom Referat für politische Bildung der Verfassten Studierendenschaft der Universität Heidelberg als Teil einer Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Protest!", die im November 2018 stattfindet.